Firmenprofil der Staatliche Fernmeldeverwaltung - von der Königlich-Sächsischen Post bis zur Bundespost

Dienstleistungsanbieter

Staatliche Fernmeldeverwaltung - von der Königlich-Sächsischen Post bis zur Bundespost

*1853

Firmendetails

Beschreibung

Ab Mitte des 19.Jahrhunderts wurden im Königreich Sachsen (in Chemnitz 1853) die ersten staatlich betriebenen Telegrafenstationen errichtet. In Deutschland  war die Telegrafen- bzw. Fernmeldeverwaltung bis 1994 in staatlicher Hand. Organisatorische und auch die technische Entwicklungen wurden deshalb auch stark von staatlichen und somit auch von politischen Einflüssen geprägt.

Nachfolgende Zeitleiste gibt eine Überblick der Telegrafen- und Fernmeldeverwaltungen seit 1853:

1853    Königlich-Sächsische Post- und Telegrafenverwaltung

1866    Telegrafenverwaltung durch Königreich Preußen und Norddeutschen Bund

1871    Kaiserliche Reichspost

1919    Deutsche Reichspost

1945    Post- und Fernmeldeverwaltung unter alliierter Besatzungshoheit

1949    Deutsche Post (DDR)

1990    Deutsche Bundepost -Telekom-

1995 endete die unmittelbare Zuständigkeit und Verantwortung des Staates für das Post- und Fernmeldewesen in Deutschland. Das damit verbundene staatliche "Post-und Fernmeldemonopol" wurde ebenfalls aufgehoben.



Zeitgeschehen

Telegrafenstelle Chemnitz - Betriebsende

1854 wurden an die Telegrafenstelle in Chemnitz (Bahnhof) die ersten Telegramme/Depeschen auf elektrischem Weg übermittelt. Diese wurden dann  weiter per Post-Eilboten dem Empfänger zugestellt. Die Organisation dieses Betriebsablaufs stellt die Grundlage dar, die Post- und Fernmeldewesen zusammenfügte. Im Grundsatz bestand dieser Betriebsablauf unverändert bis zur Auflösung der End-Telegrafenstelle Chemnitz im Fernmeldeamt im Jahr 1994.

Die neuen Medien Fax, E-Mail, SMS sowie die mobile Datenübermittlung ersetzten in der Folgezeit die "klassischen" Telegramme.

 

Arbeitsgruppen

Telekommunikation