Firmenprofil der VEB Zahnschneidemaschinenfabrik Modul

Hersteller

VEB Zahnschneidemaschinenfabrik Modul


Firmendetails

Beschreibung

Auf dem Gelände des ehemaligen Pfauterwerkes, das gegen Ende des zweiten Weltkriegs zerstört und im Rahmen von Reparationsleistungen demontiert wurde, entstand 1950 der volkseigene Betrieb „VEB Zahnschneidemaschinenfabrik MODUL“. Die Firma begann zunächst mit dem Bau von kleinen und mittleren Stirnradbearbeitungsmaschinen und bereits 1952 wurden die ersten Großwälzfräsmaschinen gefertigt. Als Erweiterung des Produktionsprogrammes wurde 1957 die erste Kegelradverzahnmaschine entwickelt.

Im Rahmen der DDR-weiten Umstrukturierung und Kombinatsbildung Ende der 1960er Jahre wurde MODUL dem VEB Kombinat „7.Oktober“ Berlin zugeordnet. Die Vermarktung der Maschinen erfolgte weltweit über den VEB Außenhandelsbetrieb WMW Expot-Import. So wurden unter dem Markenzeichen WMW über den damaligen DDR-Außenhandel 14.000 Verzahnungsmaschinen in 36 Länder auf der ganzen Welt geliefert.1975 produzierte der VEB Zahnschneidemaschinenfabrik MODUL in vier modernen Produktionshallen auf 25.000m2 Produktionsfläche. Die Produktionszahlen wuchsen stetig. 1980 begann die Entwicklung und Produktion von CNC-gesteuerten Maschinen.

Quelle:

Prospekte der Firma

Nachfolger: Modul GmbH

 

Arbeitsgruppen

Werkzeugmaschinenbau

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