Firmenprofil der Werkzeugmaschinenfabrik UNION (vormals Diehl)

Hersteller

Werkzeugmaschinenfabrik UNION (vormals Diehl)


Firmendetails

Beschreibung

Vorgänger: Mechanische Werkstatt D. G. Diehl

Nach dem Erwerb des Grundstückes an der Nicolai-Mühle (Zwickauer Straße 92) wurde die Produktion auf nur noch Werkzeugmaschinen spezialisiert. Es wurden Dreh-, Hobel- und Fräsmaschinen, sowie Bohrwerke, auch in Sonderausführungen, hergestellt. 

1865 wurde eine neue Fabrikhalle mit 50 Bearbeitungsmaschinen größtenteils eigener  Herstellung und einem Laufkran errichtet. Bald darauf musste auf Grund der großen Nachfrage nach Werkzeugmaschinen eine zweite Halle gebaut werden.

Im Jahre 1872 wurde die als „Mechanische Werkstatt D. G. Diehl“ gegründete Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In der neuen Gesellschaft, der Werkzeugmaschinenfabrik UNION, (vorm. Diehl) AG wurde D. G. Diehl zum leitenden Direktor gewählt. Am Ende des Geschäftsjahres 1884/85 schied er aus dem Vorstand der AG aus und wurde Vorsitzender des Aufsichtsrates. Sein Sohn Emil Diehl, schon seit Jahren in der Fabrik als Oberingenieur tätig, wurde als Direktor in den Vorstand berufen.

Quelle:

"Denkschrift zum 75-jährigen Bestehen der Werkzeugmaschinenfabrik UNION (vormals Diehl) Chemnitz" 1852 - 1927, Chemnitz 1927


Nachfolger: Werkzeugmaschinenfabrik UNION (vorm. Diehl), Zweigniederlassung der Fa. KARL WETZEL, Maschinenfabrik und Eisengießerei, Gera

 Autor: Walter Grünthal

 


Arbeitsgruppen

Werkzeugmaschinenbau