Filamentgarne

Filamentgarne

Die bei der Chemiefaserherstellung gebildeten Faserbündel (Endlosfäden) bestehen aus vielen Einzelfasern. Deren Anzahl entspricht der Anzahl der Löcher in der Spinndüse, durch welche die Spinnlösung gepresst wird. Auf Spulen aufgewickelt können diese Fäden direkt weiter verarbeitet werden. Sie besitzen eine glatte Oberfläche, aber nur eine geringe Elastizität und einen hohen Glanz. Dies ist besonders bei der Herstellung von Bekleidungsstoffen nicht bzw. nur bedingt erwünscht. Die glatten Filamentgarne werden deshalb in vielen Fällen noch einem künstlichen Kräuselungsprozess (Texturierung) unterzogen. Sie erhalten dadurch Volumen und Elastizität. Außerdem wird durch die erzeugte Kräuselung der oftmals störende Glanz beseitigt.

 

Autor : Maria Thieme