Naturfasern

Naturfasern

Seit mehreren tausend Jahren nutzt der Mensch die Naturfasern zur Herstellung von Textilien. Seide, Schafwolle, Leinen und Baumwolle erlangten dabei die größte Bedeutung. In Europa dominierten bis Ende des 18. Jahrhunderts die Schafwolle und die aus dem Flachsstängel hergestellte Leinenfaser.

Mit der Zunahme der Bevölkerung wuchs die Nachfrage nach Textilien, gleichzeitig wurde mehr Ackerfläche für die Nahrungserzeugung benötigt.

Das Aufkommen an heimischen Rohstoffen ging  ab Anfang des 19. Jhdts. zurück.  An die Stelle der Leinenfaser trat die eingeführte Baumwolle. Ihre günstigen Eigenschaften unterstützten außerdem die neuen Möglichkeiten der maschinellen Verarbeitung.

Heute beherrscht mit über 80% Anteilen die Baumwolle den Naturfaserbereich.


Autor : Maria Thieme