Polyacryfasern (PP)

Polyacryfasern (PP)

Der Italiener Giulio Natta entwickelte 1956 die Polypropylenfaser. Aus dem durch Polymerisation  gewonnenen PP-Granulat werden mittels Schmelzspinnverfahren Filamente  Spinnfasern sowie Spinnvliesstoffe erzeugt. Von Bedeutung ist darüber hinaus die Herstellung von Foliebändchen aus dem gleichen Ausgangsmaterial.

Die Polypropylenfaser besitzt heute nach der Polyesterfaser den zweitgrößten Marktanteil im Chemiefaserbereich. Damit rangiert sie vor den allgemein bekannteren Fasern Polyamid und Acryl.

Bekannte Handelsnamen: Teutolen, Duron, Meraklon, Arlene, Bonafil

Eigenschaften: leicht, hohe Beständigkeit gegen Chemikalien, gute Scheuerbeständigkeit, keine Feuchtigkeitsaufnahme, schlechte Anfärbbarkeit, geringe UV-Lichtbeständigkeit.


Autor : Maria Thieme