Elektrolichtbogenöfen - Unbekannter Hersteller

Elektrolichtbogenöfen

Beschreibung

Erste Versuche, Eisen im Lichtbogen zu schmelzen, gab es bereits von W. Siemens 1870. Dem Franzosen P. Heroult (1863 – 1914) gelang 1900 der Durchbruch mit dem Heroult-Lichtbogenofen zur Erzeugung von Elektrostahl mit 3 – 10 t Einsatz.

Der Lichtbogenofen wird mit Stahlschrott, Roheisen oder anderen hochkonzentrierten Eisenträgern beschickt. Außerdem werden Kalk zur Schlackebildung und Reduktionsmittel zugegeben.

Der von den Graphitelektroden zum Schmelzgut verlaufende Lichtbogen erzeugt Temperaturen bis zu 3500°C. Deshalb können auch schwer schmelzbare Legierungselemente wie Wolfram und Molybdän als Ferro-Legierungen eingeschmolzen werden. Mit Lichtbogenöfen können alle Stahlsorten hergestellt werden. Sie werden aber hauptsächlich auf Grund der hohen Kosten zur Herstellung von Qualitäts- und Edelstählen benutzt.


Hersteller

Unbekannter Hersteller