Ferritkernspeicher - VEB Elektronische Rechenmaschinen Karl-Marx-Stadt

Ferritkernspeicher

Beschreibung

Um einen Arbeitsspeicher mit größerer Kapazität wirtschaftlich zu realisieren, bediente man sich eines Kernspeichers. Speicher-Schaltkreise standen noch nicht zur Verfügung.
Der Kernspeicher besteht aus einer Matrix von Magnetkernen, die von verschiedenen Drähten durchzogen werden. Meist wurde ein Magnetring von drei Drähten durchzogen: Längsdraht, Querdraht und Schreiblesedraht. Längsdrähte liefen senkrecht durch eine Spalte von Kernen und dienten der Adressierung. Die Querdrähte liefen waagerecht durch eine Zeile von Kernen und dienten ebenfalls der Adressierung. Der Schreiblesedraht lief diagonal durch alle Kerne. 
Der Einsatz erfolgte z.B. in der Kleindatenverarbeitungsanlage daro 1840, aber auch in Großrechnern wie dem Robotron 300.


Produktion 1968 -1971


Hersteller

VEB Elektronische Rechenmaschinen Karl-Marx-Stadt

 

Standort

Dauerausstellung

Arbeitsgruppen

Büro- und Rechentechnik