Telegraphenlinie Chemnitz-Riesa - Königlich-Sächsische Post- und Telegraphenverwaltung

Telegraphenlinie Chemnitz-Riesa

Beschreibung

Die Telegrafenlinie entlang der Eisenbahnstrecke Chemnitz – Riesa wurde im Januar 1853 fertiggestellt. Damit war Chemnitz an das Deutsch-Österreichische Telegrafennetz und somit an das europäische Telegrafennetz angeschlossen. Zunächst erfolgte die Nutzung nur für den Eisenbahnbetrieb und für die Staatstelegrafie.

Eingesetzt wurde ein Zeigertelegraf von Fardely, durch dessen Nutzung die Telegrafenlinie mit nur einem Draht auskam. Der benutzte Eisendraht ruhte auf Porzellanisolatoren aus Meißner Porzellan, die nach Preußischer Bauart gefertigt wurden. Die Leitung war an Holzstangen entlang der Eisenbahntrasse verlegt.

Die Übergabe der Telegrafenlinie an die Königlich-Sächsische Staatsbahndirektion wurde 1853 durch eine Telegraphische Depesche. angekündigt.


Dienstleistungsanbieter

Königlich-Sächsische Post- und Telegraphenverwaltung

 

Arbeitsgruppen

Telekommunikation

Objektklassen

Dokument Telegrafen