Vermittlungssystem ARM 20 - Deutsche Post (DDR)

Vermittlungssystem ARM 20

Beschreibung

1979 wurde eine neue Koordinatenschalter-Vermittlungsstelle, Typbezeichnung ARM 20, in Karl-Marx-Stadt, in Betrieb genommen. Als Hauptvermittlungsstelle war sie für den gesamten Selbstwählferndienst im Bezirk und auch für den  landesweiten Fernverkehr ein bedeutender Knotenpunkt. Sie ersetzte in Ihrer Funktionalität die alte Hauptvermittlungsstelle und später auch die Knotenvermittlungsstelle, die bis dahin noch mit Hebdrehwählertechnik (s.System 50) arbeiteten.

Das Vermittlungssystem "ARM 20"  wurde von der Firma BHG Budapest, Ungarn in Linzens von Ericsson, Schweden gefertigt. Die Durchschaltung der Verbindungen erfolgte mit Koordinatenschaltern. Die internen Schalt- und Steuerungsprozesse erfolgten zum großen Teil noch dezentral und über aufwendige Relais-Netzwerke. Das System ermöglichte eine variable Leitweglenkung sowie eine 4-Draht-Durchschaltung der Sprechwege und war dadurch für den landesweiten Selbstwählfernverkehr geeignet.

Die ARM 20 - Hauptvermittlungsstelle Karl-Marx-Stadt/Chemnitz wurde 1992 durch Digitale Vermittlungstechnik (EWSD von Siemens) ersetzt.


   


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