Textilmaschinenbau

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Nähmaschinenfabrik Seidel & Naumann AG, Dresden

Ende des 19. Jahrhunderts tritt die Nähmaschine, meist mit Fußwippe angetrieben, ihren Siegeszug an – in Textilfabriken und in Haushalten. Mit häuslichen Näharbeiten können Arbeiterfamilien ihr Einkommen etwas aufbessern. In sächsischen Industriestädten floriert die Produktion von Nähmaschinen. Ein Vorreiter ist ab 1868 Fa. Seidel & Naumann in Dresden.

Das hier gezeigt Modell Nau...

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Maschinenfabrik Kappel AG

Eine Maschine gleicher Ausführung steht in der Dauerausstellung

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C.H. Schäfer Ohorn

Ein 1679 vom sächsischen Kurfürsten Georg II. erlassenes Privilegium, das die Herstellung von gewebten Bändern in anderen Landesteilen untersagte, beförderte die Konzentration der Bandweberei im Raum Radeberg, Pulsnitz und Großröhrsdorf, wo sie bis heute beheimatet ist.

Ein spiralförmig aufgewickelter Faden bildet die Webkette. Der Schusseintrag erfolgt wie beim klassischen Weben durch de...

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Schubert & Salzer Maschinenfabrik AG Chemnitz

Bei der Strumpfproduktion begannen Anfang des 20. Jahrhunderts Kleinrundstrickmaschinen die bis dahin dominierenden Cottonmaschinen (Flachwirkmaschinen) abzulösen. Die Maschinenfabrik Schubert & Salzer setzte als eine der ersten Firmen diese neue Technologie um. Auf den von ihr gefertigten Strumpfautomaten vom Typ „Corona“ konnten Socken, Kinder- und Damenstrümpfe in einem Arbeitsgang herge...

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Carl Wilhelm Klemm, Olbernhau

Noch bis Ende des 19. Jahrhunderts verwendeten die privaten Strumpf- und Handschuhwirker im Erzgebirge und in der Region Chemnitz hölzerne Handkulierstühle dieser Bauart. Sie verfügen über zwei Arbeitsstellen von jeweils 38 cm Breite. Auf der ins Maschinengestell integrierten Bank sitzt der Wirker und betätigt nach festliegender Arbeitsfolge die sich vor ihm befindenden Fußtritte und Handhebel....

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Stickmaschinenfabrik Lintz & Eckhardt, Berlin

Auch  „Universal – Tambourier – Maschine“  genannt (Kettenstichnähmaschine)

Die Maschine dient zur Herstellung von Kettenstich-Stickereien auf den verschiedensten Stoffvorlagen.Ausführung jeder Art Stickerei nach den kompliziertesten Vorzeichnungen, da die Stoffführung vermittels einer unter der Tischplatte befindlichen Kurbel dirigiert wird, ohne dass der Stoff mit der Hand ged...

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Limbacher Maschinenfabrik Hermann Jänisch Limbach/Sa.

Dreifädige Überwendlich-Nähmaschine / Interlocknähmaschine

Mit Überwendlich- Nähmaschinen ist es möglich, Stoffteile zusammenzunähen und gleichzeitig die Schnittkanten des Stoffes zu umschlingen (versäubern).

Wenn die Nadel ihren tiefsten Punkt erreicht hat und sich danach in der Aufwärtsbewegung befindet, nimmt der Untergreifer die gebildete Nadelfadenschlinge auf und führt dabei s...

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Industriemuseum Chemnitz

Die ersten Hinweise auf die Anwendung des Handspinnrades in Europa datieren aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Über ein Handrad wird mittels Schnurantrieb die horizontal gelagerte Spindel in Drehung versetzt. Das große Übersetzungsverhältnis zwischen Antriebsrad und Spindelwirtel ermöglicht eine hohe und gleichmäßige Spindeldrehzahl. Die Fadenbildung selbst erfolgt in gleicher W...

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VEB Nähmaschinenwerk Altenburg

Die Interlock-Nähmaschine Klasse 8514 Maschine arbeitet mit einem senkrechten Nadeleinstich. Greifer, Transporteur, Nadel und Messer werden von einer gekröpften Kurbelwelle gesteuert. Sie bringt eine Höchstleistung von 5.000 Stichen pro min. Neben der Sicherheitsnaht-Maschine ist sie eine der rationellsten Kettenstichnähmaschinen, die in der DDR entwickelt und hergestellt wurden.

Die...

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Fa. Biesolt & Locke Meißen/Sa.

Die Maschine arbeitet mit einem Brillengreifer (Umlaufgreifer). Die Stoffteile werden mittels einer Doppelsteppstichnaht zusammengenäht. Der Doppelsteppstich wird aus zwei Fäden, dem Nadel- und dem Spulenfaden, gebildet, die in der Mitte der zu vernähenden Stoffteile miteinander verschlungen sind. Die Naht hat auf beiden Stoffseiten das gleiche Aussehen und ist nur wenig elastisch.

Der Um...

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Fa. Nicolas Schlumberger & Cie.

Baujahr: etwa 1830

Der Halbselfaktor ist eine halbmechanische Spinnmaschine.

Hauptfunktion des Spinnens erfolgt mittels Riemenantrieb (mechanische Komponente), während die Wageneinfahrt und die Aufwindbewegungen per Hand ausgelöst werden.

Der ausgestellte Halbselfaktor war ca. ab 1830 mehrere Jahrzehnte im Unternehmen Clauß in Flöha/Plaue in Betrieb. Um 1815 wurde Ernst Iselin...

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C.H. Schäfer Ohorn

Die am Endlos-Bandwebstuhl verwendeten Schützen benötigen Fadenspulen besonderer Form und mit speziellen Abmessungen. Sie werden auf Schussspulmaschinen, die meist mit mehreren Arbeitsstellen ausgestattet sind, hergestellt. Vom Fragment einer Maschine mit ursprünglich vier Arbeitstellen wurde eine als Spulaggregat an den Endlos-Bandwebstuhl angebaut. Hier ist nun das Umspulen des Fadens von ein...

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Friedrich Reuter, Geyer im Erzgebirge

Ende des 19. Jahrhunderts gelangten in der Posamentenindustrie des Erzgebirges die ersten Häkelgalonmaschinen zum Einsatz. Sie ersetzten die aufwendige Handarbeit bei der Herstellung von Zierposamenten. Auf Grund ihrer kontinuierlichen aber einfachen Arbeitsweise sind Häkelgalonmaschinen bis heute in dieser Branche weit verbreitet. Je nach ihrer technischen Ausstattung ermöglichen sie ein vielf...

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Gebrüder Ludwig Maschinenfabrik, Grüna bei Chemnitz

Vielfach werden zur Verbesserung des Tragekomforts und des optischen Bildes die Innen- oder Außenseite einer Maschenware aufgeraut. Seit mehr als 150 Jahren sind dafür Maschinen im Einsatz. Die ersten Raumaschinen waren mit Naturdisteln (Karden) bestückt.

Die Karden sind grätenförmig auf dem  Umfang einer großen sich drehenden Trommel verteilt. Gleichzeitig rotieren sie um die eigene...

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Howe Maschinen - Companie Investor & Marker

Zusammennähen von Stoffteilen mittels einer Doppelsteppstichnaht. Der Doppelsteppstich wird aus zwei Fäden, dem Nadel- und dem Spulenfaden, gebildet, die in der Mitte der zu vernähenden Stoffteile miteinander verschlungen sind. Die Naht hat auf beiden Stoffseiten das gleiche Aussehen.Sie ist nur wenig elastisch.

Das Schiffchen läuft um 90° versetzt zur Maschinenlängsachse in horizontaler ...

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Howe Maschinen - Companie Investor & Marker

Im Jahre 1845 erhielt der Amerikaner Elias Howe das Patent auf eine Schiffchen-Nähmaschine mit Doppelsteppstich. Howe kam aus der Praxis des Webstuhlbaus und übertrug die dort bewährte Arbeitsweise des Webschützens auf seine Nähmaschine zur mechanischen Verschlingung der beiden Nähfäden. Er benutzte dabei die von Madersperger erfundene öhrspitzige Nadel.

Zusammennähen von Stoffteilen erfo...

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Paul Pippig, Crimmitschau

Die Maschine arbeitet mit einem Langschiffchen. Das Schiffchen läuft längs zur Maschinenachse. Der Antrieb des Schiffchens erfolgt über die Umkehr einer drehenden in eine geradlinige Bewegung (Längsbewegung parallel zur Hauptachse der Maschine). Durch Umkehr einer drehenden (Antrieb) in eine geradlinige Bewegung (Schiffchen) erhöhen sich der Verschleiß sowie der Geräuschpegel. Außerde...

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Industriemuseum Chemnitz

Der englische Weber James Hargreaves erfand 1767 in Anlehnung an das Handspinnrad eine Maschine, die es ermöglichte, acht Fäden gleichzeitig zu spinnen. Durch technische Verbesserungen an der Maschine konnte die Spindelzahl schließlich bis auf 100 erhöht werden. Sie fand vor allem in der Heimindustrie Verwendung.

Autor: Maria Thieme


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Industriemuseum Chemnitz

Die Baumwolle gelangt als verpresster Ballen mit noch vielen Verunreinigungen (Staub, Blattreste, Samenschalen u.a.) behaftet in die Baumwollspinnereien. Dort muss sie zuerst einem intensiven Öffnungs- und Reinigungsprozess unterzogen werden.

Bis zum Beginn der Maschinenspinnerei am Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte die Reinigung der Baumwollflocken von Hand. Dazu diente der mit einem ...

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Industriemuseum Chemnitz

In der Handspinnerei bereiteten Arbeiter mit Hilfe von Kardierböcken das Fasermateriel für den Spinnprozess vor. Der Kardierbock trägt einen Kratzenbeschlag (Kardätsche), in den die Flocken eingelegt werden.

Die Arbeiter saßen rittlings auf dem Bock und kämmten mit einer Handkartätsche (Drahthäkchenplatte) die vorgereinigte Woll- oder Baumwollflocke aus. So erhielt man ein spinnfähiges Vl...