Spinnereivorbereitung

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Industriemuseum Chemnitz

Die Baumwolle gelangt als verpresster Ballen mit noch vielen Verunreinigungen (Staub, Blattreste, Samenschalen u.a.) behaftet in die Baumwollspinnereien. Dort muss sie zuerst einem intensiven Öffnungs- und Reinigungsprozess unterzogen werden.

Bis zum Beginn der Maschinenspinnerei am Anfang des 19. Jahrhunderts erfolgte die Reinigung der Baumwollflocken von Hand. Dazu diente der mit einem ...

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Industriemuseum Chemnitz

In der Handspinnerei bereiteten Arbeiter mit Hilfe von Kardierböcken das Fasermateriel für den Spinnprozess vor. Der Kardierbock trägt einen Kratzenbeschlag (Kardätsche), in den die Flocken eingelegt werden.

Die Arbeiter saßen rittlings auf dem Bock und kämmten mit einer Handkartätsche (Drahthäkchenplatte) die vorgereinigte Woll- oder Baumwollflocke aus. So erhielt man ein spinnfähiges Vl...

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Unbekannter Hersteller

Diese für Musterungen verwendete kleine Labormaschine veranschaulicht die beim Krempeln ablaufenden Arbeitsgänge. Das vorgelegte Flockenmateriel wird bis zur Einzelfaser aufgelöst, gereinigt und zwischen den mit Kratzenbeschlag belegten Walzen parallelisiert. In der Maschinenspinnerei übernehmen diese Arbeiten die mit Drahthäkchen bezogenen Walzen der Krempel.

Es entsteht ein zusammenhäng...